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Tellerschleifer Test – Mit Drehscheibe zur Präzision

Gerade Hobbyhandwerker haben sehr viel mit der Materie Holz und Metall zu tun. So ist es üblich, dass bei der Herstellung von Mobiliar der Schleifprozess nicht ausbleibt. Als Standardgerät gilt ein Tellerschleifer, der für diese Art von Arbeit bestens geeignet ist. Durch die Scheiben-Schleifmaschine mit der konstant runden Drehplatte, lässt sich Präzision bei der Herstellung und ein Feinschliff wunderbar umsetzen.

Die beliebtesten Tellerschleifer im Vergleich

Um genaueres zu erfahren informieren wir im Weiteren über alles rund um den Tellerschleifer. Zu Unterstützung dienen Videos, die das Verständnis fördern. Für einen Tellerschleifer Test, verweisen wir auf einen der bisher vorhandenen im Internet. Diese zeigen explizite und detailreiche Testberichte über die jeweiligen Modelle. Dort findet man außerdem schnell Tellerschleifer Testsieger und Preis-Leistungssieger.

Das Wichtigste über einen Tellerschleifer im Überblick

Tellerschleifer können in Kombination mit einem Bandschleifer erworben werden. Ein Band- und Tellerschleifer bietet mehrere Möglichkeiten für eine sehr genaue Bearbeitung.
Beim Tellerschleifer Kauf sollten die Kaufkriterien im Vorhinein untersucht werden. Zu schnelle drehende Modelle, verursachen beim Schleifen ein Verbrennen des zu verarbeitenden Holzes.
Ein großer, schwenkbarer Schleiftisch, eine Schleifneigung bis 45°, ein Gehrungsanschlag mit Anschlagschiene und ein zuverlässiges Absaugsystem müssen vorhanden sein.

Was ist ein Tellerschleifer?

Der Tellerschleifer hat seinen Name in Anlehnung an seine Teller-Form bekommen. Es ist eine, mit Schleifpapier gespannter, regelmäßige sich um die eigene Achse drehende Scheibe. Dabei hat sie durch ihr Eigengewicht der Kompletten Apparatur einen sehr stabilen Stand, der für das Polieren, Glätten, Schleifen und viele weitere Prozesse von großer Bedeutung ist. So lassen sich Holz-, Metall oder Kunststoffflächen ebenmäßig ohne Probleme abschleifen.

Das Tellerschleifgerät gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Arten. Doch für den Heimhandwerker genügt oftmals ein einfaches Modell für den Allgemeinen Gebrauch. Finden tut man die Tellerschleifmaschinen oft in Werkstätten, wo darauf nicht verzichtet werden kann, da ein regelmäßiger Einsatz garantiert ist.

Die Funktionsweise eines Tellerschleifers

Die Bedienung einer Tellerschleifmaschine ist in der Regel einfach. Als erstes sollte geschaut werden, ob die richtige Schleifpapierkörnung auf der Schleifscheibe sitzt. Hier empfiehlt es sich bei Unwissenheit mit groben (80) anzufangen. Bei uns ist dies in der Regel immer ausreichend.

Bevor der Motor in Schwung gebracht wird, sollte wenn nötigt, der entsprechende Arbeitsprozess eingestellt werden. Welcher Neigungswinkel wird benötigt? Kommt der Gehrungsanschlag mit Anschlagschiene zu Einsatz? Dies ist jeweils von der zu verrichtenden Arbeit abhängig. Viele Profis nutzen diese Hilfen sehr oft, da ein rein geschultes Auge für präzise Schleifarbeiten nicht ausreicht.

Hinweis: Alle Einstellungen, wie beispielsweise der Neigungswinkel der Platte, sollten vor dem Einschalten der Maschine eingestellt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen von großer Bedeutung, da nicht alle Tellerschleifgeräte die Gleichen Sicherheitsvoraussetzungen besitzen.

Um mit der Tellerschleifer Bedienung starten zu können, muss ein Kopf gedrückt, bzw. ein Hebel umgelegt werden. Die Maschine startet, indem sich die Schleifscheibe dreht. Um mit dem Schleifprozess anzufangen, sollte als aller erstes durch ein Regler die Geschwindigkeit eingestellt werden. Nun kann der Schleifvorgang beginnen.

Dazu muss das zu bearbeitende Material fest in den Händen gehalten werden. Zu beachten ist die Drehrichtung der Tisch-Schleifmaschine. Das Werkstück muss auf der Seite angelegt werden, zu welcher sich die Tellerscheibe hindreht. Wird dies nicht berücksichtigt, kann durch die Geschwindigkeit das festgehaltene Material aus den Händen weggeschleudert werden.

Ist die Funktion deiner Tellerschleifmaschine durch die Beschreibung nicht ganz eindeutig, sind die einzelnen Schritte in Videos anzusehen. Dort werden unterschiedlichen Methoden in Tellerschleifer Tests ausprobiert und durchgeführt.

Die Tellerschleifmaschine im Video

Welche Arten von Tellerschleifern gibt es?

Wir unterscheiden zwischen 5 verschiedenen Arten von Tellerschleifgeräten. Jede dieser Art ist in sich besonders. Im Folgenden werden diese vorgestellt. Wer sich nicht sicher ist welche Maschine zu einem passt, sollte einen Tellerschleifer Test besuchen. Dort finden sich tiefgehende Informationen.


Klassische Tellerschleifer

Der klassische Scheibenschleifer ist die wohl bekannteste Art. Er ist robust, stabil und kann durch sein hohes Eigengewicht überall hingestellt werden, ohne beim Schleifprozess zu verrutschen. Man spricht oft von einem stationären Tellerschleifer, da die Maschine wenn sie einmal hingestellt wurde, im Normalfall nicht von ihrem Platz weicht. Mit einer hohen Leistung und einem großen Schleifblatt, lassen sich Grob- und Feinschliffe ganz einfach durchführen. Auch können fast alle gewünschten Materialtypen geschliffen werden.


Kleiner Tellerschleifer

Die kleinen Tellerschleifer Modelle sind im Prinzip die mobile Variante der klassischen Maschine. Die „Mini“ Tellerschleifmaschine ist ausgezeichnet für kleinere Werkstücke oder das Schärfen von Schnittflächen. Die Umdrehungen pro Minute sind höher, dafür ist der Durchmesser der Scheibe (~6cm) um einiges kleiner. Auch in Punkto Gewicht kann mit nur 2–6 kg gerechnet werden. Aus diesem Grund sollte der Schleifer zusätzlich befestigt werden.

Für Präzise Modellbauarbeiten ist ein solches elektrisches Fabrikat bestens geeignet.


Aufsätze für die Bohrmaschine

Der Tellerschleifer Aufsatz für die Bohrmaschine ist immer häufiger anzutreffen. Der Tellerschleifer wird sozusagen mit der Hand geführt oder fixiert. Der Vorsatz ist sehr klein und die Umdrehungen die erreicht werden, sind von der Leistung der Bohrmaschine abhängig. Diese Sorte ist von allen die Kostengünstigste, vorausgesetzt eine Bohrmaschine ist vorhanden. Jedoch sind die Ergebnisse in unserer Meinung eher weniger gut. Für Professionelle Schleifarbeiten, sollte diese Möglichkeit nicht in Erwägung gezogen werden.


Band- und Tellerschleifer

Die Frage ob man einen Tellerschleifer oder Bandschleifer kaufen soll, muss sich niemand mehr beantworten, denn es gibt Kombinationsgeräte die beides miteinander verbinden. Mit einem guten Band- und Tellerschleifer können die Effizienz und Zuverlässigkeit in den Vordergrund gestellt werden. Aber auch die unzähligen Möglichkeiten sind durch das Schwere Gehäuse sehr gut umsetzbar. So lässt sich in den meisten Fällen die Bandschleifer Funktion horizontal und vertikal verstellen.


Wand- und Bodenschleifmaschinen

Die Bodenschleifmaschinen sind eine Art von Tellerschleifern, da sie eine Runde Schleifscheibe haben. Die Tellerschleifer für den Boden und die Wand haben unterschiedlichen Namen. Sie sind flexibel und gut zu gebrauchen. Sollte jedoch der Fokus nur auf dem Boden liegen, dann gibt es extra Tellerschleifmaschinen. Diese sind viel schwerer und funktionieren im Prinzip wie ein Staubsauger.


Wo wird die Tellerschleifmaschine eingesetzt?

Gerade in Werkstätten gehört der Tellerschleifer zu einer gesetzten Größe. Dabei können Tisch- und Stuhlbeine einwandfrei für den Verkauf präpariert werden. Aber auch andere Betriebe wie in der Metallbranche, Designer für die Wohnung oder Glasmalereien nutzen die Tellerschleifmaschine regelmäßig.

Mit der Verarbeitung der unterschiedlichen Materialien ist man sehr breit aufgestellt. Doch je nachdem welches Element geschliffen wird, die Körnung der Schleifplatte muss immer angepasst werden. Aber auch die Schleifgeschwindigkeit muss eingestellt werden. Ratsam ist es immer mit niedriger Geschwindigkeit anzufangen und sich dann zu steigern.


Weichholz

Die Weichhölzer sind wie der Name bereits verrät in ihrer Faserstruktur weicher. Daher werden sie als gebräuchliche Bauhölzer deklariert. In Europa finden sich viele der Weichhölzer.

Douglasie, Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche: Sie gehören zu der Familie der Kieferngewächse. Die oft auftretenden Sorten von Bäumen werden vielseitig genutzt. Sie haben schöne Farben, so beispielsweise die Douglasie mit einem leichten Rotton. Sie werden oft als Parkett, Bänke, Fenster, Türen, verschiedene Möbel und vieles mehr benutzt. Auch außerhalb vom Handwerk, sind sie sehr dienlich.

Harthölzer

Sie sind von ihrer Faserdichte anders aufgebaut wie die Weichhölzer. Es dreht sich hierbei um schweres Holz, welches in seiner Beschaffenheit fest ist. Dies ist auch Preislich zu sehen, denn auch die Maserung ist um einiges lebhafter.

Eiche, Buche, Ahorn, Nussbaum: All die aufgezählten Bauarten gehören zu der Familie der Laubhölzer. Durch ihre Härte und Zähe Eigenschaft halten sie einiges aus. Die Farben sind breit gefächert, von hell bis dunkel. Gerade für den Innenausbau sind sie sehr beliebt.

Hinweis: Kirchholz, Hirnholz und Fichte sind bei uns Europäern sehr beliebt Holzarten. Sie finden sich häufig in Häusern und Wohnungen.

Eisen und auch Nichteisenstahlmetalle (NE-Metalle) werden sehr gerne mit einem Tellerschleifer geschliffen. NE-Metalle sind alle diejenigen, die Eisen nicht als Hauptelement in sich tragen, wie Aluminium, Bronze, Zink und viele weitere mehr.

Das Axt und Messer Schleifen ist sehr begehrt. Im Berufsfeld der Baumpfleger ist ein Tellerschleifer im Sortiment der Grundausstattung.

Aber auch eine Tellerschleifmaschine für Glas, Kunststoff, Kok, Gummi, Plexiglas und GFK ist keine Seltenheit mehr. Der Modellbau profitiert davon sehr, denn nicht nur Holz muss bei Projekten geschliffen werden.

Hinweis: Beim Schleifer sollte immer auf mindestens zwei wichtige Punkte geachtet werden. Ersten gelten Safety first. Zweitens sollten keine elektrischen Geräte wie ein Handy, IPad oder sonstiges sich in der Näher der Tellerschleifmaschine befinden. Auch wenn eine Absaugung vorhanden ist, können abgetragene Materialien den Weg ist die offenen Stellen der Gerätschaften gelangen. Dies kann zu Schädigungen führen, wie beispielsweise einer Überhitzung durch die Verstopfung der Lüftungen.

Vor- und Nachteile eines Tellerschleifgeräts

Die Pro und Kontras auf einen Schlag zu sehen, bringt eine ungefähre Übersicht zu dem Thema der Tellerschleifmaschine. Die kurz zusammengefassten Punkte sind allgemein gehalten und nicht spezifisch auf eine Art oder ein bestimmtes Produkt ausgelegt. Sollte der Fokus auf einer fundierten Einsicht liegen, so sollte ein Tellerschleifmaschine Test genauer betrachtet werden. Dort werden je nach Testverfahren einzelne Maschinen auf Herz und Nieren überprüft.


Vorteile:
  • Das vorhandene hohe Gewicht beeinflusst einen sicheren Arbeitsprozess, mit sehr gutem Endergebnis.

  • Tellerschleifgeräte sind in ihrem Darein sehr robust und stabil.

  • Durch eine Absaugvorrichtung kann mit kaum Staub gerechnet werden.

  • Der gewünschte Winkel kann sich wunderbar an dem Gerät einstellen lassen.

  • Unterschiedlichste Werkstoffe wie Holz, Metall, Glas, Gummi und Kunststoff lassen sich schleifen.

  • Geeignete Absaugung vorhanden
Nachteile:
  • Die normalen Tellerschleifmaschinen sind durch ihr hohes Gewicht nicht für mobile Einsätze geeignet.

  • Modelle ohne Drehzahlregulierer sind keinesfalls zu empfehlen.

  • Der Wechsel des Schleifpapiers kann zu Problemen führen.

  • Die Lautstärke eines Tellerschleifers ist nicht gerade leise.

Kaufkriterien

Die Kaufentscheidung eines Tellerschleifers sollte gut bedacht sein. Es lassen sich unterschiedliche Materialien damit verarbeiten, doch die Maschine muss dem Schleifprozess angepasst werden. Aus diesem Grund, sollte der Fokus nicht auf dem günstigen Kaufen, einem Testsieger oder Preissieger liegen.

Wir haben einige Punkte kurz zusammengefasst, um einen Überblick zu den uns wichtigen Dingen zu erhalten. Diese Beschreibungen basieren auf Erfahrungen, Recherchen, Testberichten und Vergleichen. Um seinen persönlichen Tellerschleifer Testsieger zu finden, sind die folgenden Punkte sehr hilfreich.


Gewicht

Das Gewicht ist abhängig vom verbauten Material des Hauptgehäuses (Eisen). Ein gutes Eigengewicht befindet sich bei ungefähr 25kg, sodass ein sicherer Stand garantiert ist und keine weitere Befestigung benötigt wird. Unterstützt sollte dies durch Gummifüße werden, die sich unter dem Gerät befinden und einen direkten Kontakt zum Untergrund bilden. So ist ein Wegrutschen ausgeschlossen. Durch die Stabilität, ist zusätzlich eine Vibrationsarmut zu erkennen.

Die kleineren Tellerschleifer haben ein geringeres Eigengewischt. Um sicher arbeiten zu können wird eine zusätzliche Befestigung durch Klemmzwingen benötigt. Dafür können sie flexibler an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden.


Motorleistung

Bei der Frage: „Welcher Motor wird für einen Tellerschleifer benötigt?“, gibt es je nach Nutzungszweck unterschiedliche Meinungen. Meistens ist ein Flanschmotor verbaut, doch entscheidend sind die Umdrehungen der Schleifscheibe, die durch die Stärke des Motors reguliert werden. Der Motor sollte nicht zu schnell drehen, sonst kann das Holz beim Schleifen verbrennen (Regelbare Schleifgeschwindigkeiten). Mindestens 750 Watt und 1400 U/min sind ein guter Anfangswert.

Um die Schleifgeschwindigkeit zu steuern, ist an vielen Geräten ein Regulierer angebracht. Dieser bestimmt die Drehzahl einer Tellerschleifmaschine. Dementsprechend können die Umdrehungen der Schleifscheibe variabel gestaltet werden, wodurch sehr präzise Arbeiten gelingen.

Mit einem Gleichstrommotor kann man wenig falsch machen. Jedoch sollte er eine Luftkühlung integriert haben, damit ein Dauerbetrieb ohne weiteres durchführbar ist. Ohne die Kühlung kann es zu Störungen kommen. Gerade in Handwerksbetrieben kann dies sehr zeitraubend sein.

Hinweis: Ein Tellerschleifer ist eine sehr laute Maschine, die Schaden an der Hörfunktion verursachen kann. Diese haben speziell durchgeführte Tests mit Tellerschleifern erwiesen. Infolgedessen sollte bei Schleifarbeiten auf keinen Fall auf einen Gehörschutz verzichtet werden.

Absauganschluss

Für ein fast staubfreies Arbeiten mit einem Tellerschleifgerät, ist ein Staubsaugeraufsatz ein Muss. Denn ohne Tellerschleifer mit Absaugung wirbeln die Partikel überall herum, was sehr viele Nachteile mit sich bringt. Gerade für die eigene Gesundheit und die Lebensdauer des umherliegenden Equipments, ist es nicht förderlich. Außerdem ist man ohne Absaugung in seiner Schleifarbeit eingeschränkt.

Die Staubsaugervorrichtung ist oft bei Profigeräten mit dem Ein- und Ausschalter verbunden. Startet man die Maschine, so startet auch die Absaugvorrichtung. Ist dies nicht der Fall, so sollte die Funktion der Absaugung vor dem Einschalten des Tellerschleifers eingeschaltet werden. Denn ohne das unterstützende Saugen, ist kein Schleifen zu empfehlen.

Tisch

Der Tisch ist immer an die Größe der Tellerschleifmaschine angepasst. Gängige Modelle haben zusätzlich zur Platte eine durchgehende Nut für den Winkelanschlag integriert. Beide Komponenten sind wichtig für präzise Arbeiten an den unterschiedlichsten Materialien.

In aller Regel ist ein Tisch bis zu einem gewissen Winkel kippbar. Der Neigungswinkel lässt sich nach unten und nach oben einstellen. Dabei sollte geschaut werden, dass eine Zahnrastung vorhanden ist, um den Winkel genau ablesen zu können. Billige Modelle haben oftmals keine eine solche Ausstattung, sodass man nachmessen muss.


Scheibe

Die Schleifscheiben besitzen je nach Modell und Hersteller unterschiedliche Größen. Ob 300 mm, 400 mm oder doch eine andere Größe, die Scheibe sollte dem Nutzen angepasst werden. Für den Modellbau genügt eine kleinere Scheibe, wohingegen eine größere in den Handwerksbetrieben benötigt wird.

Praxistipp: Die Drehrichtung muss in erster Line beachtet werden. Diese kann im und gegen den Uhrzeigersinn laufen. Ein Erkennungszeichen können Pfeile sein, die sich auf dem Gehäuse der Maschine befinden und die Richtung anzeigen. Ist die Schleifrichtung gegen den Uhrzeigersinn, so dürfen Schleifarbeiten nur auf der linken Seite des Schleiftischs durchgeführt werden. Beachtet man dies nicht und hält das Stück Holz an die falsche Seite, wird das Werkstück in den meisten Fällen nach oben geschleudert.
Hinweis: Haltet die Finger relativ weit weg von dem Schleifpapier jedoch so nah, dass Ihr das Werkstück sicher in den Händen hält. Denn in Kontakt mit dem sich drehenden Schleifpapier zu gelangen ist sehr schmerzhaft.
Hinweis: Das Werkstück sollte nicht permanent an die gleiche Stelle gedrückt werden, da so zu Verbrennungen kommt.

Schleifpapier

Das Schleifpapier bei einer Tellerschleifmaschine gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, Körnungen und Größen. Klein, groß, Grob, Fein, mit Klett oder mit Silikonfolie.

  • Die Schleifmaschine sollte immer mit der passenden Größe von Schleifscheiben ausgestattet sein. Passen sie größentechnisch nicht auf die Scheibe, so ist dies ein Sicherheitsrisiko. Daher sollte beim Tellerschleifpapier Kauf oder der selbst Erstellung immer ein Auge auf die richtige Größe geworfen werden.

  • Tellerschleifer mit Klett oder Silikonfolien sind gängige Arten zur Befestigung der Schleifpapiere. Beide Varianten sind reizvoll.

Klett ist in unseren Augen eher für den Öfteren Gebrauch gedacht, da die Scheiben meist günstiger im Erwerb sind. Auch ist der Wechsel der Scheibe durch die klebenden Härchen schnell vollzogen. Einfach abziehen und die ungenutzte Scheibe draufsetzen.

Nachteilig kann sein, dass die beiden Klettflächen anfangen können sich zu lösen. Dies passiert meistens nur bei falscher oder unachtsamer Benutzung, da die Beläge zu heiß werden. Wenn dies passiert sollte eine neue Schicht Klett aufgebracht werden.

Silikonfolien brauchen etwas länger beim Wechseln der Schleifpapierscheiben. Um das Papier zu entfernen, kann man an einer losen Stelle die selbstklebende Schleifscheibe mit dem Finger abziehen. Ist keine geeignete Stelle vorhanden, kann zum Anheben mit einem Spachtel zwischen Schleifscheibe und -papier gegangen werden. Treten beim abziehen Probleme auf, so kann mit einem Heißluftfön nachgeholfen werden. Dabei sollte langsam abgezogen werden. Bevor man eine neue Scheibe aufklebt, sollten vorher wenn vorhanden, die Kleberrückstände mit einem Lösungsmittel entfernt werden.


  • Es gibt jedes Schleifpapier in unterschiedlichen Körnungen. Die Standardgrößen sind 60, 80, 150 und 240. Je nach vorliegender Arbeit, muss das passende Schleifpapier angebracht werden. Ist man sich der Größe nicht bewusst, dann ist es ratsam mit einer mittleren Körnung zu beginnen.

Praxistipp: Um das Schleifpapier fest an den Schleifteller anzudrücken, benötigt man nur ein einfaches Holzstück. Dieses setzte man bei laufender Maschine in der Mitte an und zieht es in Richtung der Drehrichtung nach Außen über das Schleifpapier.

Sicherheit

  • Ein Prüfsiegel ist für viele Maschinen gang und gebe. Wenn eines vorhanden ist, ist die keineswegs schlecht.

  • Ein Notschalter sollte an einem Teller Schleifer angebracht sein. Nur für den Notfall geeignet, doch kann in entscheidenden Situationen sehr hilfreich sein.

  • Der Schutz um den Schleifteller herum darf auf keinen Fall fehlen. Fällt der Bogen weg, kann es bei Unachtsamkeit zu schweren Verletzungen kommen.

  • Ersatzteile sollten immer von dem gleichen Hersteller gekauft werden. Es sollte vermieden werden Experimente einzugehen.

Preisvergleich – Doch wissen wie

Um den für sich besten Tellerschleifer zu kaufen, sollte ein Preisvergleich vollzogen werden. Dabei sind drei Stationen sehr wichtig.

Erstens ist das Internet eine der besten Möglichkeiten jede Tellerschleifmaschine genauer zu betrachten. Denn nicht nur die Daten sind veröffentlicht, sondern auch ein Tellerschleifer Test kann gefunden werden.

Nach der Allgemeinen Untersuchung stehen einige Kandidaten zur Verfügung. Diese müssen auf ihre Seriosität überprüft werden. Dazu dienen Kundenrezensionen, die einen Aufschluss über ehrliche Meinungen von Benutzern geben. Berücksichtigt werden sollte, dass die Rezensionen verifiziert sind. Sollte es zu viele schlechte Meinungen über ein Gerät geben, sollte es kategorisch ausgeschlossen werden. Die Preise sollten mit den Modellnamen aufgeschrieben werden.

Zweitens sollten alle sich in der engeren Auswahl befindenden Produkte, auf der jeweiligen Internetseiten anschauen, wie Herstellerseiten, Amazon und den Baumärkten (Obi, Hornbach,…). Der Tellerschleifer Preis sollte von allen Seiten notiert werden.

Drittens ist der nun von allen ausgewählten Geräten der Preis-Leistungssieger ermittelt. Nun kann eine Fachmeinung eingeholt werden. Diese findet sich im Fachhandel oder im Internet. Dazu empfehlen wir ein Handwerkspezifisches Forum. Einfach eine exakte Frage stellen und die Antworten analysieren.


Mieten oder ausleihen

In der Nachbarschaft einen Tellerschleifer ausleihen, ist wohl die gemütlichste Art und Weise des Ausleihens. Doch wenn die Maschine für mehrfache Einsätze sein soll, wird eine eigne Maschine präferiert.

Eine gute Alternative ist Ebay. Dort lassen sich gebrachte Tellerschleifer für günstiges Geld kaufen. Die preiswerten Modelle können direkt abgeholt werden und untersucht werden. Denn ein Tellerschleifer sollte vor dem Kauf getestet werden. So können Schäden und Mängel ausgeschlossen werden.

Wer das Tellerschleifgerät nur für einige Tage braucht, kann auch sie auch Mieten. Einige Bauhäuser bieten einen Verleih an. Welche Produkte verliehen werden und was es kostet, findet sich auf deren Website.

Tellerschleifer Test

Ein Tellerschleifer Test gibt Aufschluss über ein bestimmtes Gerät. Dazu werden bestimmte Kriterien festgelegt, die berücksichtigt werden. Die Auswahl der seriösen Tests ist noch relativ gering.

Die Internetseite tellerschleifmaschine-test.de hat drei Schleifgeräte in durch ihren Tellschleifer Test in den Alleskönner, den Preistipp und den Profi unterteilt.


  • Tellerschleifmaschinen in Test gehabt. Das Proxxon 27060 Tellerschleifgerät ist als Alleskönner ausgeschrieben. Es ist für verschiedenste Materialien verwendbar und ideal für den Heimgebrauch. Die maximalen Umdrehungen pro Minuten liegen bei 3600.

  • Der Preistipp ist die Tellerschleifmaschine TSM250_230V, wiegt 11kg und besitzt ein robustes Gestell aus Aluminium. Der Schleifer hat eine Leistung von 550 Watt und erreicht 1450 Umdrehungen pro Minute.

  • Der Profi ist der Tellerschleifer T305 von Holzmann-Maschine. Das Gewicht liegt bei 24kg und hat somit einen sicheren Stand. Preislich ist es der Apparat von den drei Modellen am teuersten.

Vgl. Tellerschleifmaschine-test.de: „Tellerschleifmaschinen – Alle Tellerschleifmaschinen im Test“, unter: http://tellerschleifmaschine-test.de/tellerschleifmaschinen/ (abgerufen am 12.12.2017).


Die begehrtesten Tellerschleifer Marken und Hersteller

Es gibt viele unterschiedliche Marken und Hersteller von Tellerschleifgeräten. Wir zeigen einige auf, die immer wieder im World Wide Web gesucht werden. Dabei handelt es sich um eine Auflistung von Namen. Die Firmen oder Produktnamen können unterschiedliche Qualitätsansprüche besitzen.

Bernardo
Bosch
Columbus
Einhell
Festool

Flex
Güde
Hegner
Holzmann-Maschinen
Makita

Metabo
Optimum
Parkside
Proxxon
Quantum

Rexon
Ryobi
Scheppach
Wabeco
Wolfcraft

Wie baut man einen Tellerschleifer selbst?

Tellerschleifer lassen sich selbst bauen. Dazu kann man eine Bohrmaschinen oder einen Winkelschleifer benutzen. Jedoch für den kompletten Eigenbau eines Tellerschleifers sollte eine gute Beschreibung genutzt werden. Da ein solches Projekt nicht so einfach ist, benötigt es Zeit, Geschick, eine Klettauflage, Schleifscheiben, einen Schalter, einen Cee-Stecker, einen Motor und noch einiges mehr.

Seid ihr interessiert an einem lehrreichen Video, so schaut euch die 4-teilige Anleitung von Lets-Bastel an. Darin zeigt Michael Truppe wie Ihr einen ganz besonderen Tellerschleifer herstellt.


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  • Vielseitig einsetzbare Teller-Schleifmaschine
  • In T-Nute geführter Winkelanschlag
  • Motorleistung: 550 Watt, Drehzahl: 1.450 U/min.
  • Tischgröße: 290 x 140 mm, Tischschwenkung: ± 45°
  • Absauganschluss Ø35 mm für externe Absaugung
Bestseller Nr. 2
Scheppach Bandschleifer und Tellerschleifer bts 800, 230V, vielseitige Schleifmaschine mit Schleifzeug K80, Art.-Nr. 4903302901
  • Zwei Schleifmaschinen in einem: Der Scheppach Band- und Tellerschleifer kombiniert die Vorteile eines Bandschleifgerätes mit denen eines Tellerschleifers und ist dadurch universell einsetzbar
  • Perfekte Holzbearbeitung: Der Scheppach Band- und Tellerschleifer ist hervorragend geeignet für alle Arbeiten mit Holz und holzähnlichen Materialien
  • Robust und langlebig: Das aus Grauguss gefertigte Gehäuse ist besonders stabil und verwindungssteif verarbeitet
  • Praktische Handhabung: Der um 45 Grad schwenkbare Schleiftisch ist variabel für beide Schleifer einsetzbar
  • Lieferumfang: 1x Scheppach Band- und Tellerschleifer bts 800, 1x Schleifband und 1x Schleifpapier mit K80
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Proxxon 27060 Tellerschleifgerät TG 125/E
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  • Absaugkanal mit Stutzen zum Anschluss eines Saugers für staubfreies Arbeiten.
  • im Lieferumfang enthalten: je 2 Schleifscheiben Korn 80 + Korn 150 + Korn 240
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Tellerschleifer
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